Neue Platten

Feuilleton | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Kurz besprochen: Deutsche New-Wave-Helden und deutschsprachige Saxofonistinnen

Pop 

Fehlfarben: Xenophonie "Das Frühwerk am Hals wie ein Mühlstein“, singt Peter Hein. Dieses Frühwerk heißt "Monarchie und Alltag“; es ist, 1980 erschienen, die beste deutsche New-Wave-Platte - weniger ein Mühlstein also, sondern vielmehr eine Vorgabe. Eine Vorgabe, an der die Düsseldorfer seit ihrer Reunion 2002 konsequent scheitern. Hein ist immer noch ein sehr guter Sänger und Texter, und auch "Xenophonie“ enthält wieder einige tolle Songs. In ihrer Mischung aus zackigem Rock und altersmilder Epik wirken Fehlfarben aber einmal mehr zu unentschlossen und teils einfach zu bieder. (Tapete) gs

King of Japan: Mass in Heavy Minor Das in München ansässige Trio King of Japan, bestehend aus Franz Wenzl (Kreisky), Hans Platzgumer und Albert Pöschl, lässt mit eigenwilligem Material aufhorchen. Es hat eine Hardrockmesse mit Musik im Stil von Black Sabbath und Judas Priest und den Herrn lobpreisenden


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