7  Sachen die Sie über den WIENER KIRTAG eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Sapperlot! Was steht denn da nun schon wieder für eine Budenstadt am Rathausplatz?

Wie bereits unlängst erwähnt: der Christkindlmarkt. Diesmal wirklich!

Echt jetzt?! Mit Ursula Stenzels Segen?

Was sollten wohl sonst die Ponys und Schifferlhutschen hier? Ponyreiten und Schaukeln - ist doch klassisches Christkindlmarktprogramm.

Aber das Topferlringelspiel, die Luftrutsche und das Dosenwerfen, das erinnert doch eher an einen Kirtag ...

No na ned! Vom 25. bis zum 28. Mai lädt der Bürgermeister wieder zu Brot und Spielen vor sein Ratschloss; diesmal zum Wiener Kirtag. Vier Tage lang von zehn bis 23 Uhr Unterhaltung für das Volk: Biergarten, Maibaumkraxeln und Humtatamusik.

Klingt ja ganz so, als hätte man die Wiesn in den Mai verlegt ...

Tatsächlich liest sich auch das Unterhaltungsprogramm so: Der Herr Bürgermeister persönlich eröffnet die Festivität, es folgt der Bieranstich, die Polizeimusik Wien spielt auf und Dompfarrer Toni Faber segnet am Wiener Stephansplatz den "Kirchbaum“.

Wenn dann auch noch die Musi spielt ...

... dann wird es wohl kein Halten mehr geben. Kapellen wie die Zillertaler Bergcasanovas, die Edlseer, Global Kryner und die EAV werden das Schunkelpublikum besingen. Allabendlich feiert Radio Arabella die "ultimative“ Schlagerparty.

Wer sorgt für das leibliche Wohl?

Merkwürdigerweise ist der Wiener Kirtag aber gar nicht in Wiener Hand: Anstatt der hiesigen Ottakringer Brauerei schenkt die steirische Gösser im eigenen Gösser-Biergarten aus. Für den exotischen Touch?


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