Der periphere Treffpunkt

Stadtleben | Clubbesuch: Marianne Schreck | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Urbane Idylle im Miniaturformat: Der clubblumen in Margareten geht in seine fünfte Saison

Der Bräuhausspitz in Margareten zählt nicht zum heißen Pflaster der heimischen Clubszene. Wo die Margaretenstraße in den Gürtel mündet, findet sich ein Club mit saisonalem Betrieb - clubblumen.

Mit Urbanität verbindet die Künstlerin Flora Neuwirth, die nächste Woche bereits die fünfte Saison eröffnet, andere Vorstellungen als Laufkundschaft und regulären Barbetrieb: "Es ist ein Ort, ein Raum für aktuelle Kunst, Musik, Essen, Trinken, Kommunikation, ein Treffpunkt und eine Möglichkeit für sozialen Aktivismus.“

Ausschlaggebend für clubblumen war das Restaurantprojekt Food des New Yorker Architekten und Künstlers Gordon Matta Clark, der die Trennung von Kunst und Essen in den 1970er-Jahren auflöste. Auch der aus Thailand stammende Künstler Rirkrit Tiravanija könnte Vorbild sein. Wenn die im "mobile home“ zubereiteten Currys anfangs einem ökonomischen Aspekt geschuldet waren, kochte


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