Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

South of Kutschkermarkt: graues Währing, bunte Küche

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Diesseits des Gürtels das lebendige und kulinarisch pulsierende Volksopern-Grätzel, jenseits das graue Währing, auf zwei Seiten vom Gürtel begrenzt, durch Kutschkermarkt und die Währinger Straße mit starker Konkurrenz gestraft. Hartes Pflaster.

Auf dem aber auch was gedeihen kann. Das junge Lalibela, zum Beispiel, Wiens zweites äthiopisches Lokal, vor zehn Monaten von Frau Sarah aus Addis Abeba gegründet. Gegen Voranmeldung bekommt man hier die grandiose äthiopische Kaffeezeremonie, höchst interessante Eintopf- und Schmorfleischgerichte wie Key Wot, Tibs oder Kitfo gibt’s immer, seit einiger Zeit sogar mit selbstgemachtem Injera-Brot, das ein bisschen an essbares Wettex erinnert und großartig ist.

Den Schmid Hansl gibt’s schon ewig, legendäres Wienerlieder-Konzertcafé mit brauner Salonatmosphäre, ein sehr besonderer Platz, die Speisekarte ist vernachlässigbar, deretwegen kommt man aber auch nicht her.

Anders verhält es sich mit der Schmankerlstube Nuss, die sieht in ihrer


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