Rohdiamant, gefasst

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Ein schräges Hotel, das zur Szene-Location wurde, bekam eine Cafeteria

Bis vor zwei Jahren war das Hotel am Brillantengrund ein klassischer Fall für den Immobilienspekulanten: groß, beste Lage, schleppender Geschäftsgang und 1960er-Jahre-Ambiente, dem keine Denkmalschutzbehörde nachweinen würde. Alle wollten es, der Besitzer, ein älterer Herr, gestaltete den Verkauf aber recht kompliziert, sodass eine eher ungewöhnliche Gruppierung zum Zug kam, nämlich Lomo-Entrepreneur Wolfgang Stranzinger, seine Frau Otchie sowie Mediadesigner und Clubmensch Marvin Mangalino, die dieses Hotel pachteten.

Seitdem hat sich einiges geändert. Das Aussehen dieses Retrotempels mit Pawlatschenhof zwar nicht, Buchung und Publikum aber sehr wohl. Weil hier jetzt nämlich die DJs, die Tänzerinnen und Tänzer, die Filmer und Künstler wohnen, verrät Marvin Mangalino, also halt die eher Avantgardistischen, den Werbespotdrehern sei das hier nämlich zu abgründig.

Der Weihnachtsbasar vergangenes Jahr, bei


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