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Zweifel und Waterhouse: richtig hart Gedachtes

Lexikon | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Zweifels Reflektorium“ heißt die diskursive Reihe, in der der Schweizer Philosoph Stefan Zweifel im Vestibül des Burgtheaters interessante Gäste abseits des Mainstreams zu Gesprächen bittet. Diesmal ist der Schriftsteller Peter Waterhouse (Jg. 1956) zu Gast. Der Sohn eines Engländers und einer Österreicherin begann als Übersetzer und Lyriker, 2006 sorgte er mit dem monumentalen, formal eigensinnigen Roman "(Krieg und Welt)“ für Furore im Feuilleton. Das Buch behandelt die Biografie des Vaters, der für den britischen Geheimdienst arbeitete. Ende Juli wird Waterhouse, wohl nicht zuletzt für dieses Werk, mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. Mit Zweifel will er über "Dichtermut und Blödigkeit“ sprechen. sf

Burgtheater, Vestibül, Mi 20.00


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