Tipps Pop

Austra: Ach, wie traurig, ach wie schön!

Lexikon | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Das kanadische Neo-New-Wave-Trio Austra kombiniert minimalistische Sequencersounds im Stil der frühen 80er mit der markanten Stimme von Katie Stelmanis, die vor ihrer Indiepop-Karriere eigentlich Opernsängerin werden wollte. Stelmanis hat lettische Wurzeln, "Austra“ bezeichnet in der lettischen Mythologie die Göttin des Lichts. Musikalisch lässt die junge Gothic-Prinzessin Zola Jesus ebenso grüßen wie die alten deutschen Elektropop-Helden DAF. Nach Wien kommen Austra gemeinsam mit der dänischen Musikerin, Sängerin und Produzentin Heidi Mortenson. Sie steht für eigensinnigen elektronischen Pop, der bei aller Neigung zum Experiment aber stets zugänglich wirkt. Ein Faible für Damen-Schnauzbärte hat Mortenson auch. Sehr schick! GS

Arena, Mo 20.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige