Neu im Kino

Johannes Hammel: Werkschau mit Weltpremiere

Lexikon | aus FALTER 21/12 vom 23.05.2012

Er zählt zu Österreichs vielseitigsten Filmemacher unserer Tage: Johannes Hammel, Jg. 1963, aus Basel gebürtig, seit 25 Jahren in Wien freischaffend als Kameramann, Filmemacher, Bilderfinder tätig. Bei der Werkschau sind fünf eigene Arbeiten aus den Jahren 1992 bis 2012 zu sehen, von Hammels albtraumhaftem Sci-Fi-Debüt "Die Schwarze Sonne“ bis zur Weltpremiere von "Modell Doo: Don’t Overact“, das Found-Footage-Material aus den 60ern mit einem Auftritt und Song des "repluggeden“ Elektronik-Duos Modell Doo verschränkt. Resultat ist ein Musikvideo in Schwarzweiß, worin Gäste einer Party bei fortgeschrittener Stimmung und zu einem Jahrzehnte später entstandenen Song zunehmend aus der Rolle fallen. Zuletzt, in "Jour sombre“ (2011), schmolzen bei Hammel die Gletscher ab; in seinem jüngsten Werk fängt die Libido zu gespenstern an. MO

Falter Kino-Dienstag im Filmhaus, 21.00 - Life-Performance von Modell Doo im Anschluss!


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