Theater  Kritiken

Grober Klosterunfug: Nonnen ohne Wonnen

Lexikon | Martin Lhotzky | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Flotte Musik, furchtbare Texte, keine erkennbare Handlung, passable Gesangsleistungen: Das bietet Werner Sobotkas Inszenierung des groben Klosterunfugs "Non(n)sens“ von Dan Goggin. Die Witze unterbieten Muppet-Show-Standards, das Liedtextniveau liegt sogar noch tiefer. Vorgeschobenes Motiv für die Auftritte der vier Schwestern Angelika Niedetzky, Sona MacDonald, Ruth Brauer-Kvam und Hanna Kastner unter der Leitung von Mutter Oberin Marianne Mendt (trägt zum Habit eine Kirche auf dem Kopf) ist fehlendes Geld für die Begräbnisse der Mitschwestern nach einem Fischsuppenunfall. Vermutlich wird die Show dennoch Geld für die Renovierung der Kammerspiele einbringen, das Publikum liebt diese Nonnen schon jetzt.

Kammerspiele, Fr, Mi, Do 20.00


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