Atomphysiker wehren sich gegen die Grünen

Politik | Reaktorbesuch: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Im Wiener Prater steht der letzte Atomforschungsreaktor Österreichs. Eva Glawischnig will ihn abdrehen. Weiß sie, was sie tut?

Als die Atomkatastrophe von Fukushima ganz Japan in die Krise stürzte, schrieben Wissenschaftler aus Tokio dem Physiker Georg Steinhauser ein E-Mail. "You are hero absolutely for japanese“, stand darin. Er half den Japanern, eine Kontaminationskarte zu erstellen; sie zeigt, wo welches Gebiet wie stark mit welchem radioaktiven Material verseucht ist. Steinhauser arbeitet am Atominstitut im Wiener Prater. Es beherbergt Österreichs einzigen Atomforschungsreaktor.

Den Atomgegnern ist der Reaktor seit langem ein Dorn im Auge. Jetzt steht er wieder in der Kritik. Alte Brennstäbe müssen getauscht werden, der Reaktor wird länger als geplant in Betrieb bleiben. Das kostet Geld. Die Grünen sprechen von 26 Millionen Euro. Eine Zahl, die die TU Wien als viel zu hoch zurückweist, ohne selbst eine Summe zu nennen.

Das Bachelorstudium Internationale Entwicklung werde abgeschafft,


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