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Medien | Kritik: Ingrid Brodnig | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Immer mehr Europäer würden gerne online für Serien zahlen. Doch sie dürfen nicht. Es fehlen die TV-Angebote im Netz

Eine neue Sucht ist ausgebrochen. Man sieht es in der U-Bahn, man liest davon in Zeitungen oder auch auf Facebook. Es ist die Sucht nach "Game of Thrones“, der hochgelobten Fantasyserie aus den USA. Sex, Intrigen, Machtkämpfe - all das fügt die Kultfernsehserie zu einer packenden Handlung zusammen und lässt den "Herr der Ringe“ wie ein niedliches Kinderbuch aussehen.

"Game of Thrones“ ist wie das Crack des Fernsehens. Wer es einmal ausprobiert hat, kommt nicht davon weg. Derzeit läuft die zweite Staffel auf dem US-amerikanischen Bezahlsender HBO. Auch Wiener verfallen dieser Sucht. In den Öffis stecken sie ihre Nase in die dicke Romanvorlage namens "A Song of Ice and Fire“. Auf Facebook diskutieren sie die allerneuesten Folgen und schimpfen über King Joffrey, den Bösewicht der Serie.

Das Absurde daran: Eigentlich dürften die Österreicher die neuesten Folgen


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