Technik  

Nicht protzig, sondern wohlproportioniert

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Android-Smartphones haben ein gutes Betriebssystem, wie soll sich ein Modell noch von der Masse abheben? Nicht durch zusätzliche Features. Aber vielleicht durch Design und ein stimmiges Gesamtkonzept. Genau das macht Panasonic mit dem neuen Eluga (circa 399 Euro) vor. Mit acht Millimetern Dicke und 100 Gramm Gewicht ist es vor allem flach und leicht. Obwohl das Gerät nur wenig größer ist als das iPhone, ist das Display mit 4,3 Zoll deutlich größer, die Bildschirmfläche nimmt fast die ganze Frontseite ein.

Die Ausstattung ist nichts Besonderes, auch die Androidoberfläche haben die Japaner nur wenig modifiziert. Die 8-Megapixel-Kamera hat keinen Blitz, dafür kann man die Einstellungen an verschiedene Lichtverhältnisse anpassen. Die Anwendungen lassen sich per Widget elegant durchscrollen. Vorausschauend haben die Panasonic-Entwickler dem Eluga einen NFC-Funkchip verpasst, mit dem man bald bargeldlos bezahlen kann. Ungenügend ist allenfalls der mickrige 8-Gigabyte-Speicher.

Doch der Gesamteindruck stimmt: Das Eluga besticht durch sein Design - und nicht durch protzige Ausstattung. Das reicht, um in der gesichtslosen Androidmasse angenehm aufzufallen. Was will man mehr?

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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