"Ich möchte, dass es auch unangenehm wird“

Feuilleton | Interview: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Der Filmemacher Ulrich Seidl zeigt bei den Wiener Festwochen seine neue Theaterinszenierung. Ein Gespräch über Film und Theater, Männer und Frauen, Paulus Manker und Georg Friedrich

Ulrich Seidl, 59, hatte in letzter Zeit viel zu tun. Bei den Filmfestspielen in Cannes lief sein neuer Spielfilm "Paradies: Liebe“ im Wettbewerb (siehe Seite 28). Es handelt sich um den Auftakt einer Trilogie, die bereits fertiggestellt ist. In Produktion ist darüber hinaus sein neuer Dokumentarfilm "Im Keller“, der Österreicher und ihre Keller zum Thema hat.

In den letzten Wochen bereitete Seidl darüber hinaus in München seine jüngste Theaterinszenierung vor: "Böse Buben/Fiese Männer“, eine Koproduktion der Münchner Kammerspiele und der Wiener Festwochen, hat am 5. Juni im Wiener Theater Akzent Premiere. Das Gespräch fand vor einer Vormittagsprobe in einem Münchner Café statt.

Falter: Herr Seidl, Sie haben gerade eine Spielfilmtrilogie fertiggestellt, ein Dokumentarfilm ist in Arbeit. Und jetzt


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