7  Sachen, die Sie über CITY-FARMING eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Im Wiener Augarten weiden Kühe, was ist denn da los?

Genau, der Augarten wird zum Cow-Garten. Dabei handelt es sich weder um einen Zoo noch um einen Eventbauernhof. Die zwei Rinder, die da beim Atelier Augarten weiden, die sind Kunst.

Und wie haben die Kühe diese Nachricht aufgenommen?

Augenzeugen, die bei der Verladung zufällig dabei waren, erzählen, die Viecher seien ein wenig irritiert gewesen. Mittlerweile grasen die Tiere aber ganz zufrieden.

Und was ist jetzt mit "City-Farming“?

Dabei handelt es sich wohl tatsächlich um eine temporäre Landwirtschaft im Stadtgebiet.

Wo gibt’s denn so was?

Die "City Farm Schönbrunn“ (klingt fast so toll wie "Bahnhof City Westbahnhof“) befindet sich auf dem historischen Gelände der Kammermeierei des Lehr- und Forschungszentrums. Also nicht im Zoo. Es gibt ja auch keine Tiere in der City-Farm.

Keine Tiere? Was dann?

Es geht, wie seit einiger Zeit plötzlich überall, um urbanes Gärtnern, Gemüseanbau und Garteln mit Kindern und Erwachsenen.

So richtig in großem Rahmen?

Ja, allerdings nur mit Führung. Dann geht’s über Obstbaumwiesen bis ins Frühstückszimmer von Kaiserin Sisi.

Das ist aber nicht die einzige Farm in der Stadt, oder?

Aber nein! Die Stadt Wien ist ja der größte Landwirt hier. Hier wird Wein angebaut, Bioerdäpfel in der Lobau, und natürlich gibt es das Landgut Cobenzl - auch nur ein Showbauernhof, aber mit echten Tieren.


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