"Kuschelpädagogik ist wichtig“


Plauderei: Birgit Wittstock
Stadtleben | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Philipp Leeb, Bubenarbeiter und Sonderschullehrer, über die ungesunde Tätschen

A klane Tätschen schadet nicht“, hat Kärntens Bildungsreferent Uwe Scheuch (FPK) kürzlich behauptet. Trotz aller Rücktrittsforderungen, die auf den Sager folgten, ist er wieder da: der altbekannte Ruf nach mehr "Durchgriffsmöglichkeiten“ für Lehrer, wie es etwa FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ausdrückt.

Die "klane Tätschen“ hat ja schließlich noch niemandem geschadet und so eine gut plazierte Watschen ist gesund - das weiß man doch seit ungezählten Generationen, argumentieren die Faustrechtbefürworter. Warum die ganze Aufregung eines altbewährten Erziehungsmittels wegen? Es komme ja schließlich auch nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Wie sonst sollte sich ein erwachsener Pädagoge gegen "verhaltensauffällige Schüler“ durchsetzen?

So ähnlich verlief der Tätschen-Diskurs der vergangenen Woche. Dass es anders besser geht, weiß Philipp Leeb, gelernter Sonderschullehrer und Gründer des

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