Raupe Die kleine Kolumne im FALTER

Was ist bitte an Geld so wichtig?

Stadtleben | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Lilli, 7, über die für sie unwichtigste Sache der Welt: Geld

Taschengeld kriege ich eigentlich keines. Ich frag einfach meine Mama, ob ich mir was Süßes aussuchen darf. Wenn ich für sie einkaufen gehe, dann krieg ich Geld mit. Manchmal kauf ich mir dann auch was, ohne dass meine Mama es erlaubt hat. Kaugummi zum Beispiel. Shopping mag ich nicht so. Wenn wir Schuhe kaufen gehen oder Kleider, dann sitz ich lieber vor der Glotze. In vielen Geschäften haben sie nämlich Fernseher mit Zeichentrickfilmen, damit die Kinder sich nicht langweilen.

Immerhin hab ich schon einen Geldbeutel, der ist grün-türkis mit einer welligen Wiese drauf. Was da drin ist? Keine Ahnung. Ganz viele Münzen. Aber ich hab sie noch nie nachgezählt. Ich weiß gar nicht, wie Geldzählen geht. Aber ich spare. Für den Notfall. Oder für so eine riesige Puppe, die so groß ist wie ich selber. Was ist bitte an Geld so wichtig?


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