Der 21er Keller

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 22/12 vom 30.05.2012

Das zum 21er Haus umgebaute, ehemalige 20er Haus hat jetzt auch ein Lokal

Ich muss vorausschicken: Wenn mich ein schwarz gekleideter Ordnungsdienstfuzzi wurstsemmel-essend daran hindert, ein wertvolles Fahrrad in ein menschenleeres Lokal mit 600 Quadratmetern und noch ungenutztem Gastgarten mitzunehmen und mich stattdessen nötigt, es an der abendlichen Südbahnhof-Baustelle anzuketten, werde ich sauer. Und emotionale Säure ist ein schlechter Ratgeber, um ein Lokal zu besprechen, aber da müssen wir jetzt halt durch.

Anfang Mai hat im Keller des 21er Hauses das Dots soft eröffnet. Problematisch: Das Lokal im neu geschaffenen Burggraben des einstmals tollsten Museums der Stadt hat noch keinen eigenen Zugang, man muss also durchs Museum, in diesem darf auf das Lokal optisch aber nicht hingewiesen werden (klingt nach komplizierter Beziehung ...).

Man folgt also logischerweise den Hinweisschildern "Studio21, Wotruba, Garderobe, Toiletten“ eine schmale Treppe bergab, dort ist dann auch das

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