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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Vergesst Arbeitsmarktstatistiken, die Zahl der Sozialhilfeempfänger oder die sinkende Wirtschaftsleistung! Die wahren Indikatoren dafür, dass es wirtschaftlich abwärts geht, hat die Gratiszeitung Heute vergangene Woche veröffentlicht. Da gibt es zum Beispiel den "Heißes Bedienungspersonal“-Indikator: "Je schöner die Kellnerin, desto hässlicher steht es um die Wirtschaft“. In ökonomisch guten Zeiten könnten hübsche Frauen nämlich Model werden und müssten nicht servieren. Oder den Gelsen-Indikator: Wenn die Reichen verarmen, stehen ihre Villen leer und in den unbenützten Pools würden die Gelsen sich munter vermehren.

Mein Liebling aus der 32 Punkte langen Heute-Liste ist aber der Krokodil-Krisenindikator: "Ist es um die Wirtschaftslage schlecht bestellt, steigt die Anzahl der Krokodile. Der Grund: Weniger Frauen können sich die teuren Lederwaren aus Krokodilhaut leisten.“ So profitieren wenigstens die Krokos von der Krise.


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