Unterwegs in Sachen Doo-Wop

Feuilleton | Reportage: Maik Novotny | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Im Phil stellte Tex Rubinowitz sein neues Reisebuch "Rumgurken“ vor. Ohne Gurken, ohne Rum, aber mit Musik

Die Gurke: Anlass für Streit, Anlass für Verwirrung, Anlass für heiße Diskussionen. Ist sie Frucht, Gemüse oder keines von beiden, eine elegante Verwandte aus der Kürbisfamilie oder nur eine öde Stange voller Wasser?

Keine dieser Fragen wurde am Sonntagabend im Phil beantwortet, denn Falter-Zeichner Tex Rubinowitz leitete die Präsentation seines brandneuen Reisebuchs "Rumgurken“ mit der in autoritärer Bestimmtheit vorgetragenen Bemerkung ein, dass Gurken weder Thema des Buches noch des Abends seien, ebenso wenig wie die Spirituose im ersten Teil des Titels.

Das lakonische "Rumgurken“ bringt vielmehr die Rubinowitz’sche Art des Reisens auf den Punkt, ein von Neugier, Zufall und Schmerz getriebenes Hierhin und Dorthin, mit Finnland, Japan und Portugal als schwermütigen Schwerpunkten. Im Finnland-Kapitel trifft der Autor sich in Helsinki mit dem in Japan residierenden schottischen


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