Gegen den Strom


Besichtigung: Matthias Dusini
Feuilleton | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Die Künstler Judith Fegerl und Max Schaffer betreten den Kunstmarkt. Den Sammlern machen sie es nicht einfach

Experimentieren und exerzieren, protestieren und meditieren: Irgendwann kommt im Leben eines Künstlers der Augenblick, wo die Mühen des Selbst auf die Launen des Marktes stoßen. Da heißt es: zum Kauf animieren.

Die Wiener Künstlerin Judith Fegerl (35) hat zahlreiche Ausstellungen in Kunstvereinen hinter sich und macht nun ihre erste Einzelausstellung in einer kommerziellen Galerie. Bei dem ebenfalls in Wien lebenden Max Schaffer (27) geht es früher los. Bereits kurz nach dem Studium an den Wiener Kunstakademien bekommt er eine Chance. Beiden gemeinsam ist, dass sie es der kapitalistischen Verwertung nicht einfach machen.

Die Galerie Hubert Winter ist nicht wiederzuerkennen. Wo vorher die Mitarbeiterinnen an einem Schreibtisch saßen, steht nun ein weißer Paravent. Judith Fegerls Werk "assignin degrees of freedom“ zieht sich tief in den Raum hinein, hat in einem weiteren Paravent

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