Nüchtern betrachtet 

Wie wichtig ist Humor für die Partnerschaft?

Feuilleton | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Es ist ein Klischee, aber eine der notwendigen (wenn auch nicht hinreichenden) Grundlagen für Langzeitbeziehungen ist der gemeinsame Humor. Dabei ist es gar nicht notwendig, dass man die Lieblingskomiker teilt oder bei Sitcoms an exakt den gleichen Stellen loskudert. Es reicht, wenn man sich irgendwo in ähnlichen Sphären aufhält, also, sagen wir, Serien wie "Malcolm in the Middle“ oder "Scrubs“ goutiert. Wenn frau dann die sehr lustigen Staffeln von "Two and a Half Men“ aus der goldenen Charlie-Sheen-Ära aus falsch verstandenen geschlechterpolitischen Gründen nur heimlich beschmunzelt, ist das nicht so schlimm, da bin ich tolerant. Und die Frage "Keaton oder Chaplin?“ ist wohl auch kein echter Beziehungsspalter, weil ohnedies nur eine richtige Antwort. Schwierig wird es vermutlich in Lebensgemeinschaften, in denen eine Hälfte die Cartoons im New Yorker hochhält und die andere Filme


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