Zusammen ist man weniger allein

Stadtleben | Fussballschautipps: Katharina Seidler | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Public Viewing macht viel zu viel Spaß, um die Euro 2012 zu Hause und ganz alleine vor dem Fernseher zu verfolgen

Es ist unter der Woche und bereits nach 22 Uhr. Ein Raunen geht durch den Hof des Wuk, ein kollektiver Aufschrei, bevor hunderte Menschen in Jubel ausbrechen. Auch Vuvuzelas haben sie mitgebracht.

Wäre es ein normaler Wochentag, würde spätestens jetzt die Polizei vorbeischauen, weil sich Anrainer über den Lärm beschweren. Alle zwei Jahre herrscht aber einen knappen Monat lang Ausnahmezustand, denn da ist der Fußball los.

Public-Viewing-Plätze für die anstehende Euro gibt es in Wien viele; praktisch jedes Beisl und jede Bar wird zum Fußballlokal - das Wuk zählt dabei zu den nettesten. Dort installiert jetzt wieder der Radiosender FM4 sein EM-Quartier, legt den gesamten Hof mit grünen Kunstgrasteppichen aus, stellt Großbildschirme auf und lädt Fußballexperten und Musiker zu Diskussionen ein.

Fußballfilme und Nach-Match-Partys gibt es an manchen Tagen auch, außerdem


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