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Reiche, Dünne, Arme, Blade - ein jeder mag sie: Marmelade

Grundkurs Kochen (155)

Stadtleben | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Weil der Chef hier vergangene Woche ein etwas sehr kompliziertes Rezept untergebracht hat, weil der Reim oben noch in der Marmeladelade lag und weil wir eine überaus schmackhafte Lieferung aus dem Wiener Westen erhalten haben: gleich nochmal eine Küchenbasis zum klebrig-süßen Frühsommerthema.

Marmelade nämlich muss man wirklich nicht kaufen. Man kann sie auch selbst machen (was übrigens auch für Süßgetränke gilt, wie die geschätzte Kollegin rechts es vormacht). Alles, was man braucht, ist Obst, (Gelier-)Zucker, einen großen Topf und eine Menge gut gespülter und verschließbarer Gläser. Sowie vielleicht ein wenig Kreativität, was die Kombination von Früchten und - wie wir gleich sehen werden - Kräutern betrifft.

Weil: Wenn selbstgemachte Marmelade erst recht so schmeckt wie das billige Industrieprodukt aus dem Plastikkübel, dann ist es die Mühe nicht wert. Was das Mischungsverhältnis Früchte - Zucker betrifft, sollte man sich tunlichst an die Gebrauchsanweisung auf der Zuckerpackung halten. In letzter Zeit immer beliebter sind jene Gelierzuckersorten, die Marmelade "nicht so süß“ werden lassen ("nicht so süß“ wird meist als etwas Positives geäußert). Geht okay. Vor allem, wenn das Obst schön reif ist und zu viel Zucker stören würde. Allerdings: je weniger Zucker, desto mehr Konservierungsstoffe im Gelierzucker, aufpassen!

Und die Kräuter? Ach so, ja! Unschlagbar die Kombi aus dem Wiener Westen: Erdbeere mit Minze. Ein paar Blättchen machen’s toll frisch! cw


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