"Wir stecken im Behördensumpf fest“

Bericht: Tiz Schaffer | Steiermark | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Das Barprojekt im Jakominiviertel musste schließen. Besteht noch Hoffnung?

Man geht rein, man geht raus, man erfährt nichts.“ Michael Bayer, einer der Mitbetreiber des Barprojekts, ist aufgebracht. Und ratlos. Wie auch seine Kollegen Martin Seeber und Burkhard Krenn, die versuchen, dem Falter die Malaise aus ihrer Sicht näherzubringen.

Seit mit Ende April ein Bescheid der Stadt Graz vorliegt, dass das Barprojekt geschlossen werden muss, versuchen sie eine Lösung zu finden, um das Lokal weiterbetreiben zu können. Doch alle Amtswege verliefen bislang erfolglos, auch eine vorübergehende Lösung war nicht möglich. Die Verfahren laufen, heißt es.

Das Jakominiviertel versucht sich ja schon seit geraumer Zeit als Kreativviertel zu etablieren. Die Umfärbelung des Asphalts zu roten Laufbahnen, etwa auch in der Klosterwiesgasse, dort wo das Barprojekt Ende 2010 eröffnet hat, soll darauf hinweisen, dass Graz kreativ, eine "City of Design“ ist.

Seit damals belebt das von elf jungen Leuten

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