Kurz und gut: das Filmfestival Vienna Independent Shorts im Gartenbau


Sabina Zeithammer
Lexikon | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Neues Logo, neuer Spielort, neuer Schwerpunkt: Das Kurzfilmfestival Vienna Independent Shorts geht von 6. bis 10. Juni in seine neunte Runde. Fünf Tage lang werden die Kurzfilme aus 30 Ländern erstmals im Gartenbaukino präsentiert. Unter dem strengen Blick eines Einhorns mit grünen Laseraugen, des neuen Logos der VIS, entfaltet sich mit rund 180 Werken wieder ein außerordentlich vielfältiges Programm.

Als Themenschwerpunkt gibt es heuer Film als Herausforderung und die Auslotung von Tabus: "Pushing the Boundaries“ will das Publikum an seine Grenzen und darüber hinaus führen. Vier Programme beschäftigen sich mit Perversion, Zensur, körperlichem Kino und den Grenzen der Kunst. So können die Zuseher am eigenen Leib testen, wie lange sie die schwarzen und weißen Blitze in Thorsten Fleischs "Energie!“ zu betrachten in der Lage sind, oder mit Patricia Ventis "KZ“ feststellen, dass Archivbilder aus Konzentrationslagern bis heute die Grenzen des Ertragbaren aufzeigen.

Das Programm

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