"Wir wollten Einfachheit“

Lexikon | Interview: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Wolfgang Schlögl und Franz Reisecker stellen im Rabenhof ihre Band Paradies der Tiere vor

Franz Reisecker pendelt unter dem Pseudonym Lichtenberg seit 15 Jahre zwischen Elektronik und Rock. Wolfgang Schlögl bewegt sich mit den Sofa Surfers ebenfalls zwischen diesen Polen. Bei ihrem gemeinsamen Projekt Paradies der Tiere schlägt das Pendel Richtung Rock aus. Er tönt direkt und angenehm widerborstig - wie auch die Texte, die von Menschen und Tieren, Stadt und Land, Überfluss und prekären Verhältnissen handeln. Am Freitag stellen die beiden Wiener Musiker im Rabenhof ihr tolles Debütalbum "Paradies der Tiere“ vor.

Falter: Wie haben sich Ihre Wege gekreuzt?

Franz Reisecker: Wir sind uns vor drei Jahren auf der Straße begegnet. Ich habe gesagt: Du hast Kinder, ich habe ein Kind - besuchen wir uns doch einmal! Bei Wolfgang stand ein Klavier zu Hause, und er hatte Lust, darauf zu spielen.

Wolfgang Schlögl: Wir haben schnell gemerkt, dass wir beide eine gewisse Einfachheit wollen.

Reisecker:


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