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Ruth Beckermann zeigt ihr Wien: "homemad(e)“

Lexikon | aus FALTER 23/12 vom 06.06.2012

Szenen aus der Marc-Aurel-Straße, im Café Salzgries und vor dem Geschäft des letzten jüdischen Textilhändlers im Grätzel. Filmemacherin Ruth Beckermann zeigt in "homemad(e)“ die Welt vor ihrer Haustür, "ihr“ Wien, das 2000/01 unter dem Schock der Regierungsbeteiligung der FPÖ steht. Es ist wie auf dem Dorf, jede/-r kennt jede/-n: den Gastronomen Kalb, die Lyrikerin Gerstl, den Filmer Novotny, die Künstlerin Ponger, den Autor Schuh. Zufällige, alltägliche Begegnungen, zudem ein unwiederbringliches Dokument: Nach der Neuübernahme des Cafés, dem Tod von Adolf Doft und der Schließung seines Geschäfts fühlt sich die Straße heute ganz anders an. - Einführung vor, Gespräch mit Beckermann und Historiker Siegfried Mattl nach dem Film! MO

Im Admiral-Kino, Mi 19.00


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