Seinesgleichen geschieht  

Martin Graf muss, äh, weg. Aber bitte aus den richtigen Gründen!

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Unsere Rechte macht kein gutes Bild. Andreas Mölzer zum Beispiel, ein Abgeordneter zum EU-Parlament, kann noch immer nicht Deutsch. Nur deutschnational. "Die Optik könnte kaum verheerender sein für eine - wie es heißt -, populistische‘ Partei“, so beginnt er in der Presse seine Apologie des Parteibruders Martin Graf, Leider-nein-Rechtsanwalt und Leider-ja-Dritter Nationalratspräsident. Partizipien lassen sich, anders als die politische Stimmung, nicht steigern.

Die Umfrageergebnisse der Blauen seien "in besorgniserregende Höhen“ gestiegen, teilt Mölzer mit, also hätten sich die etablierten Parteien ein Opfer ausgesucht, um diesen Höhenflug zu stoppen. Martin Grafs Stiftungsfall sei ihnen da eben recht gekommen. Mölzer beweist Milieukenntnis: "Die Wiener Vorstadt, auch die Donaustadt, hat ja bekanntlich so ihre Untiefen. Kinderverzahrer und Witwentröster, Erbschleicher und Taschelzieher, halbseidene Hutschen-Schleuderer, naive Mädel und lustige Witwen. Ein bizarres gesellschaftliches

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