Das "Vertrauen der Märkte“ und andere Mythen

Politik | Fact-Check: Robert Misik | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Griechisches Chaos, Inflation, Zusammenbruch des Euro: Die Wirtschaftskrise beschert den Alarmisten Hochkunjunktur. Fünf Vorurteile zur Krise und ihr Wahrheitsgehalt

Vier Jahre ist sie alt, die Finanzkrise. Es begann mit einer Bankenkrise, dann ging es weiter mit schwerer Rezession, stockender Erholung und Staatsschuldenkrise. Beginnt mit den Wahlen in Griechenland jetzt das Endspiel?

Die Zeitungen sind voll mit Artikel, in denen Worte wie "Nachfrage“, "Leverage“, "Zinsspreads“ vorkommen, und viele Leute, die diese Begriffe vor der Krise noch nicht kannten, kennen sie heute. Aber verstehen wir auch, was da gepredigt wird? Was hat es also mit diesen populären (Vor-)Urteilen über die Krise auf sich?

"Alarm! Alarm! Jetzt droht Inflation!“

"Inflations-Alarm! Bundesbank weicht den Euro auf!“, titelte vor ein paar Tagen die Bild. Wie so oft schürt der Boulevard in diesem Fall nicht nur Ängste, sondern macht sie sich zunutze. Denn dass "unser Geld“ bald nichts mehr wert sein wird,


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