Technik  

Die Revolution ist abgesagt, aber man kann telefonieren

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Das nächste große Ding ist wieder einmal ein Smartphone. Zumindest, wenn es nach der Bildschirmgröße geht. Mit 4,8 Zoll Bildschirmdiagonale hat das Samsung Galaxy S III (€ 699,-) jedenfalls ziemlich monströse Abmessungen. Das überrascht einen genauso wenig wie die üppige Ausstattung, die der koreanische Hersteller seinem neuen Spitzenmodell spendiert hat. Das Display hat selbstverständlich HD-Auflösung, und es gibt einen schnellen Vierkernprozessor mit 1,4 Gigahertz, sonst würde das Multitasking bei den vielen Funktionen auch wenig Spaß machen. Der Gerätespeicher bietet je nach Modell zwischen 16 und 32 GB, die 8-Megapixel-Kamera verschiedene Bildmodi, zum Beispiel einen für schnelle Serienaufnahmen. An der Vorderseite gibt es auch noch eine Kamera für Videogespräche. Ein Sprachassistent ermöglicht es, das Gerät per Spracheingabe zu bedienen. Das Galaxy S III soll ja vor allem mit dem iPhone konkurrieren, daher haben die Koreaner auf Features geachtet, die das Apple-Gerät nicht hat. Dazu gehört eine banale, aber für viele Nutzer wichtige Funktion wie ein Micro-USB-Anschluss. Ein weiteres ganz pfiffiges Feature: Wenn der Nutzer längere Zeit nicht auf den Bildschirm schaut, schaltet das Gerät in den Standby-Modus, um Energie zu sparen. Weniger toll sind die verarbeiteten Materialien. Insgesamt könnte das Samsung-Teil etwas hochwertiger wirken, dafür liegt es mit seiner Flachbauweise allerdings im Trend.Insgesamt entspricht das Gerät den Oberklassestandards, die Apple und Samsung gesetzt haben. Mit anderen Worten: ein richtig gutes Smartphone, aber keine Revolution.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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