Wien, wo es isst  

Am Steilhang - hier rinnt deutsches Bier rasch

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Wien hat da ein paar so Steilhänge und Senken, die zwar den Verkehrsfluss erschweren, den dortigen Grätzeln aber Charme verleihen. Den Spittelberg-Museumsquartier-Abgrund zum Beispiel; den Strudlhof-Canyon; oder die schwarze Abfahrt zwischen Gumpendorfer und Wienzeile auf der Höhe Joanelli- bis Esterházygasse. Zwischen den beiden ist der Hang zu steil, um direkt befahren zu werden, Stiegen und Stützwände erinnern daran, dass sich hier einmal Weingärten in bester Südlage in die Sonne legten. Lässig.

Waterkant vs. Esterházy-Kant

Heute gibt’s hier eher deutsches Bier. Zum Beispiel beim Hafenjungen, das eigentlich das Grafikbüro von Hamburg-Fan Markus Handl ist, das er täglich vier Stunden zum Lokal und Shop für Gleichgesinnte macht. Von denen es gar nicht so wenige gibt, sagt er, und die da dann Astra, das herbe Jever und das wirklich ausgezeichnete Flensburger trinken können.

Die originalen Franzbrötchen, eine Art Hamburger Zimtschnecke, bäckt er jeden Montag selbst und sehen


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