Ich bring dir Curry!

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Die Lieferservice-Filiale des Nam Nam bringt Würze in den Zustelldienst

Man sitzt eher im Weg. Der kleine Raum, der von einer farbenfrohen Designerlampenkonstruktion grell beleuchtet wird, ist ja schließlich auch die Küche. Und das Expedit. Und die Logistikzentrale. Entlang der Wand verläuft zwar ein Pult, an dem fünf Schemel stehen, die sind aber wahrscheinlich dazu gedacht, jene Menschen zu beherbergen, die sich ihre Currys hier abholen wollen. Jedenfalls sitzt man eher im Weg.

Auf dem Herd stehen mehrere große Töpfe und brodeln. Im größten Topf ist was Oranges, das besonders brodelt und blubbert. Dann sind da noch ein paar kleine Grillöfen - sorry für die, die dachten, Tandoori wird wirklich im Tonofen gemacht -, eine Vitrine, ein Abstellraum mit dem Getränkekühlschrank.

Früher war hier der "Schmankerlexpress“, einer der ersten Lieferservices, die auf die großartige Idee kamen, nicht Pizza oder knusprige Ente zu liefern, sondern Schnitzel, Schinkenfleckerln & Co; der machte


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