Liebe Leserin, lieber Leser

Extra | Armin Thurnher | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

So muss einer die Krise erst einmal abwettern wie der Festival-Falter, im Volksmund "Kultursommer“ genannt. Infolge seines Namens kennt er keine andere Jahreszeit. Seit 1993 erscheint er rechtzeitig zu Sommerbeginn. Nächstes Jahr also das 20. Mal. Das wird ein Fest! Wenn nicht gar ein Festival. So krisenfest müssten Volkswirtschaften einmal sein; seit es den Falter-Kultursommer gibt, ist er gewachsen. Josef Ackermann, der Chef der Deutschen Bank, musste sich nach seinem Rücktritt nachsagen lassen, er habe den Börsenkurs dieses bedeutenden Instituts halbiert.

Das Rechercheteam des Festival-Falter, bestehend aus Lisa Kiss, Barbara Schellner, Nathalie Großschädl und Martin Nguyen, hat hingegen die bereits unvorstellbare Menge von Terminen wieder vermehrt, über 75.000 Termine können Sie online auf falter.at nachsehen. Da erbleicht jeder Terminhändler! In Printform bieten wir Ihnen hier eine begründete Auswahl an, kommentiert wie immer von der kundigen Redaktion des Falter.

Ein Wort zur Covergestaltung. Erstmals haben wir uns entschlossen, das Cover nicht mit einer Fotografie, sondern mit einer Zeichnung zu gestalten. Die Berliner Illustratorin Xenia Fink - sie arbeitete bereits für das Handelsblatt, Brigitte und das Hamburger Abendblatt - hat auf ihrer Zeichnung nicht ohne Ironie alles zusammengefasst, was diesen Sommer gut und teuer ist.

Mit Ironie an den Sommer heranzugehen, schadet nämlich nie. Egal, ob es das Wetter ist, die Wirtschaftskrise oder die Wut über die Absage eines Stars - man kommt einfach leichter drüber weg. Mit Leichtigkeit durch diesen Sommer zu kommen, das wird Ihnen mit diesem Falter-Produkt gewiss gelingen. Zumindest wünschen Ihnen dies das Team und Ihr


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