"Ich kann eben nicht anders“

Extra | Interview: Florian Obkircher | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Rufus Wainwright spielt in der Staatsoper und sorgt damit für ein Highlight beim Jazz Fest Wien

Der Tod seiner Mutter, die Geburt seiner Tochter Viva, die Verlobung mit seinem deutschen Lebensgefährten: Rufus Wainwright hatte in den letzten zwei Jahren viel Persönliches zu verarbeiten. Mit seinem im April veröffentlichten Album "Out of the Game“ hat der 38-jährige Singer/Songwriter diese Eindrücke zu Musik gemacht; beim Jazz Fest Wien stellt Wainwright die neuen Songs mit einem Konzert in der Staatsoper vor.

"Out of the Game“ markiert die Rückkehr des US-Kanadiers zum Pop. Nachdem er mit "Prima Donna“ eine Oper über eine alternde Diva geschrieben hat, nimmt sich der selbsternannte "Gay Messiah“ nun den manierierten Sound der Siebzigerjahre zur Brust und wandelt auf den Spuren von Freddie Mercury und Elton John. Leichtfüßig wirkt das Album, nostalgisch und sonnig.

Die düsteren Pianoballaden, die Wainwrights ältere Platten prägen, weichen Funk-Rhythmen und Gospel-Chören,


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