Kunst Tipp

Westöstlicher Divan: Byzanz auf der Schallaburg

Extra | Matthias Dusini | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Istanbul hieß früher einmal Konstantinopel und war von 330 bis 1453 das Zentrum des Byzantinischen Reiches. Hier regierten die byzantinischen Kaiser ein Imperium, das sich zeitweise von Italien bis Armenien, von der Donau bis nach Ägypten und darüber hinaus erstreckte. Die diesjährige Sonderausstellung auf der Schallaburg "Das Goldene Byzanz & der Orient“ führt in die in der sagenhaften Vergangenheit verschwundenen Welt zwischen Orient und Okzident. Es ist eine Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz und dem Institut für Byzanzforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Kurzfilme, Animationen, 3D-Rekonstruktionen und Audio-Einspielungen zeichnen ein Bild des Byzantinischen Reiches. 400 Objekte aus den Beständen bedeutender europäischer Museen wie dem Benaki-Museum in Athen, dem Archäologischen Museum in Sofia oder dem Nationalmuseum in Budapest sorgen für eine authentische Aura. So wird etwa der Goldschatz von Preslav erstmals in Österreich


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