Sprachkunst mit Salz und Pfeffer

Sebastian Fasthuber | Extra | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Mittelpunkt der Literaturwelt: Sprachsalz in Hall

Literaturfestivals gibt es wie Sand am Meer, aber nur ein Sprachsalz. Die Internationalen Tiroler Literaturtage in Hall haben sich in den letzten Jahren zu einem Fixtermin für Literaturfeinspitze entwickelt. Das hat mehrere Gründe. Zunächst macht das aus Magdalena Kauz, Max Hafele, Heinz D. Heisl, Elias Schneitter, Urs Heinz Aerni und Valerie Besl bestehende Organisationsteam einen großartigen Job, was kürzlich mit dem Bank Austria Kulturpreis für die "Beste regionale Kulturinitiative“ belohnt wurde.

Das Programm ist hochwertig, weiß Jahr für Jahr mit ein paar bekannten Zugpferden sowie hierzulande sonst kaum zu hörenden internationalen Stimmen aufzuwarten. Auch Überraschungsgäste gehören dazu. Heuer wird das Festival, das bereits zum zehnten Mal stattfindet, wie man munkeln hört, von einem großen amerikanischen Autor beehrt werden, der als Verfasser eines der umfangreichsten und hermetischsten Prosawerke der letzten Jahrzehnte

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