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"Der Fall des Ökonomen“: Scheitern auf ganzer Linie

Lexikon | aus FALTER 24/12 vom 13.06.2012

Budapest, im Jahr 2000: Für Gábor Kolozs, Sohn einer Familie ungarischer Juden, stellt sich die Existenzfrage. Dabei hatte alles so hoffnungsfroh begonnen, Anfang der 1960er als Wirtschaftsstipendiat in Moskau. György Dalos (Jg. 1943) erzählt in seinem neuen Roman, "Der Fall des Ökonomen“, die Geschichte eines Mannes, die sich sowohl als eine des persönlichen Scheiterns - die Wechselfälle des Lebens - als auch als eine Meditation über die Wechselfälle von Politik und Geschichte lesen lässt. Michael Cerha leitet die Lesung ein und spricht mit dem in Berlin lebenden ungarischen Autor und bekennenden Europäer - mit Sicherheit auch über die aktuelle politische Situation in seiner Heimat, die in das Buch schon hineinspielt. sf

Alte Schmiede, Mo 19.00


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