Nachgetragen  Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Mehr als U-Bahn-Station und Eissalon: Wie wird der neue Schwedenplatz?

Politik | Ruth Eisenreich | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Den Schwedenplatz kennt man vor allem als Verkehrsknotenpunkt, wegen des Eissalons und wegen der Horden betrunkener Jugendlicher, die ihn samstagabends in Beschlag nehmen. Zu den Plätzen, auf denen man gerne einen Nachmittag verbringt, gehört er eher nicht.

Ein gelb-weiß gestreifter Container an der Ecke Franz-Josefs-Kai/Rotenturmstraße soll das jetzt ändern. Nicht durch seine Baustellenästhetik, sondern durch das, was in ihm vorgeht. Die Stadtregierung plant, den Schweden- und den angrenzenden Morzinplatz neu zu gestalten - und setzt nach den Kommunikationsschwierigkeiten beim Parkpickerl (s. Seite 10) auf Bürgerbeteiligung. Bis zum 22. Juni kann jeder in der "Dialogbox“ seine Wünsche für den "Schwedenplatz neu“ äußern. Auch online können Vorschläge eingebracht werden, bis 24. Juni auf schwedenplatz.wien.gv.at.

Parallel dazu lässt die Stadt Studien erstellen, im Herbst soll über die Zwischenergebnisse abgestimmt werden, bis Ende 2012 soll das Leitbild für den Umbau fertig sein. In den nächsten Jahren, erklärte die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou bei der Dialogbox-Eröffnung, soll der Schwedenplatz dann zu einem Raum werden, in dem man sich nicht nur zum Umsteigen aufhält.


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