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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

IT-Kolumne

Als Kind wollte ich immer Astronautin werden. Dann fand ich heraus, dass ich so gut wie keine Chancen habe, jemals Teil des Weltraumprogramms zu werden. Ich bin kurzsichtig (6 Dioptrien), klein (158 Zentimeter) und aus Österreich (leider keine große Weltraumnation). Notgedrungen wurde ich also Journalistin (eh okay).

Jetzt schöpfe ich aber erneut Hoffnung. Der Weltraumtourismus ist voll im Kommen. Neulich wurde das Intergalactic Travel Bureau, eine Art intergalaktisches Reisebüro, gegründet. Es handelt sich um ein Kunstprojekt, bei dem man sich seine Traumreise ins All ausmalen und diese Ideen mit Wissenschaftlern besprechen kann. Außerdem arbeitet der Wirtschaftsmagnat Elon Musk an neuen Konzepten des Weltraumtourismus. Mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX plant er zum Beispiel eine Reise zum Mars. Das Ticket soll nicht mehr als 550.000 Dollar kosten. Ich bin begeistert. Nur, wo treibe ich jetzt eine halbe Million Dollar auf?


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