"Wir sind Komplizen des Autors“


Interview: Klaus Nüchtern
Feuilleton | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Eike Schönfeld gehört zu den renommiertesten Übersetzern. Darf er Autoren auch verbessern? Oder eine Zeile unter den Tisch fallen lassen?

Ihr Prestige ist in den letzten Jahren fraglos gestiegen, vielfach werden Übersetzer sogar auf dem Cover genannt. Und die Verlage bewerben ihre Neuübersetzungen von Klassikern schon aus marktstrategischen Gründen mit dem Hinweis, dass diese nun erstmals in ihrer eigentlichen Gestalt erkennbar seien. Einer der renommiertesten Übersetzer ist der in Hamburg lebende Eike Schönfeld. In diesem Jahr sind nicht weniger als vier von ihm übersetzte Bücher erschienen: zwei von J.D. Salinger, eins von Nicholson Baker und Sherwood Andersons "Winesburg, Ohio“, das zeitgleich in einer weiteren deutschen Übersetzung erschienen ist (siehe Seite 24).

Falter: Angesichts der Menge der von Ihnen übersetzten Bücher, die kürzlich erschienen sind, fragt man sich: Wie viele von den Dingern hauen Sie eigentlich pro Woche raus?

Eike Schönfeld: Der Eindruck trügt

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