Taskorientierte Selbstoptimierung mit Wellnessfaktor

Feuilleton | Filmkritik: Ludmilla Dittrich | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Carmen Losmann legt in ihrer Doku "Work Hard - Play Hard“ die Mechanismen der schönen neuen Arbeitswelt frei

Möglichst flexibel, tunlichst jung, dynamisch, hochqualifiziert und mit Allroundkompetenzen ausgestattet - so lautet das Basisanforderungsprofil auf dem zeitgenössischen Arbeitsmarkt. Weil es aber immer noch besser, schneller und effektiver geht, wünscht sich die zuständige Expertin für das Change-Management-Programm der Deutschen Post "eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung“. Ihre persönliche Vision ist es, den "kulturellen Wandel wirklich nachhaltig in die DNA jedes einzelnen Mitarbeiters zu verpflanzen“.

Die Change-Management-Expertin ist eine der Führungskräfte, die in Carmen Losmanns Dokumentarfilm "Work Hard - Play Hard“ zu Wort kommt. Ohne Off-Kommentierung rückt der Film die Leute in den Vordergrund, die solche oder ähnliche Vorstellungen davon haben, wie die "Ressource Mensch“ optimal auszuschöpfen sei.

Die Idee der eigenverantwortlichen Selbstverbesserung


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