Am Rande der Hochglanzwelt


Ursachensuche: Johann Skocek
Stadtleben | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Hooligans begleiten EM und WM seit Jahrzehnten wie das Krokodil den Kasperl

Am fünften Tag der Europameisterschaft war es so weit. Vor und nach dem Spiel der Polen gegen die Russen (1:1) traten in Warschau die Offensivabteilungen der Hooligans gegeneinander an. Die Hauptstadt war für einige Stunden urbaner Kriegsschauplatz. Die Polizei verhaftete hunderte Männer. Es darf angenommen werden, dass es sich nicht um die erste Gruppenschlägerei handelte und sicher nicht um die letzte. Wegen der Prominenz des Spiels hatten diesmal alle Medien und Polizisten hingeschaut.

Doch der Großteil der Gewalttätigkeiten geht unbemerkt von medialer Aufmerksamkeit ab. "Der Fußball dient zur banal-vulgären Aufarbeitung von historischen nationalen Konflikten und der rechtsextremen Szene als Propagandabühne“, sagt Michael Neugebauer von der Abteilung II/11 in der Generaldirektion für öffentliche Sicherheit des Innenministeriums. Dort ist er für Sportveranstaltungen zuständig und hatte vor und während

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige