Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Downtown Märzstraße: So schmeckt Multikulti

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Warum auch immer, aber diese Straße hat’s in sich. So sehr, dass ein paar Meter reichten, um diesen kleinen Grätzelreport zu befüllen: etwa mit Feinkost Pitsch, einer Greißlerei, die nicht nur "feinste Wurst- und Käsesorten“ feilbietet, sondern auch Obst, Gemüse, "kalte Platten und Partyservice“. Allerdings nur vormittags.

Gleich daneben dann eine der drei Filialen der Fleischerei Stierschneider, am Meiselmarkt mit bemerkenswerter Auswahl an Top-Fleisch von kleinen Höfen aus dem Waldviertel, hier in der Märzstraße ist eher Wurst und Mittagstisch das Thema, aber außer der Kantwurst und der Puten-Extra sei alles selbstgemacht, erklärt die Verkäuferin lautstark. Zungensulz probiert: sehr gut.

Eingelegte Hühnermagenovska

Das russische Lebensmittelgeschäft Marcha gibt’s seit drei Jahren, und es dürfte wohl das kompletteste der Stadt sein: Es gibt russischen Frischkäse, das obligate riesige Sortiment an eingelegten Gurken und Gemüsen, Tee, Pelmeni in sämtlichen Packungsgrößen

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