Aummo, Aummo ...


Lokalkritik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Authentisch ist zwar anders, aber dieser neue Italiener kocht wirklich gut

Anton Rusnak hat ein Faible für mittelgute Locations. Im Februar eröffnete der frühere Teamspieler bei FC Fabios und United Palais Coburg in der Operngasse sein "City-Lok“ in einem Lokal, das bisher für jährlichen Besitzerwechsel sorgte, und macht dort Steaks in einem riesigen Gasgrill im Lokomotiven-Design. Und nun der zweite Streich: Ein Lokal an der linken Wienzeile, wo der Naschmarkt zumindest noch zu erahnen ist, das als Puccini’s aber genauso mies lief wie danach als Hofbauer’s Steirische Gastwirtschaft.

Wovon sich Rusnak aber nicht beirren ließ und dramatisch umbaute: große, offene Küche, Holzboden, Holzmobiliar und Korbgestühl, Olivenbäumchen in Terracottatöpfen, überhaupt Terracotta, weißes, dekorativ befülltes Wandregal, Kaminzimmer - eine Mischung aus Raffaello-Werbung und Lederleitner-Katalog. Fischernetz ginge vielleicht noch, und man denkt sich: Okay, hier bekomme ich Mozzarella-Tomaten-Türmchen

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