Mehr davon:  Neue Italiener

Stadtleben | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Je härter die Zeiten, desto lieber gehen die Leute zum Italiener. Ist so, weiß auch nicht warum. Nach den Phasen der Exotik sind es derzeit jedenfalls die seit 25 Jahren permanente Wiederentdeckung heimischer Hausmannskost, der Rindersteak-Wahnsinn, die Spießchen und eben jetzt wieder ziemlich die Italo-Welle, die Wiens Gastronomie prägen. Das sind die aktuellsten Italiener:

Ristorante al Teatro Oje, lange hat die "französische“ Phase unter Leo Doppler im Theatercafé ja leider nicht gedauert. Schade. Was nachkam, ist keinesfalls schlecht, Maurizio d’Atri bietet hier nun italienische Klassik. Die seltsame Eigenart, am Samstagnachmittag zuzumachen, wurde leider beibehalten.

6., Linke Wienzeile 6, Tel. 585 62 62, Mo-Fr 9-24, Sa 8-15 Uhr

San Gusto Machte vor ein paar Tagen auf. Alimentari-Boutique eines italienischen Feinkostgrossisten, mittags gibt’s Pranzo. Das Preisniveau ist ebenso gewaltig wie das Selbstbewusstsein, gewissermaßen die schnöselige Antithese zum fröhlichen Pastaverzehr

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