Am ganz normalen Leben gehindert


Recherche: Gerlinde Pölsler
Steiermark | aus FALTER 25/12 vom 20.06.2012

Ein Jahr Sparpaket: Menschen mit Behinderung hanteln sich von einem Tag zum anderen

Die meiste Zeit ist Christian Grübl, 25, Fußballfan, mit ganz normalen Sorgen und Wünschen beschäftigt: "Mögen mich die Eltern meiner Freundin? Wird Sturm auswärts gewinnen?“ und: "Nur mehr 52 Tage bis zum Urlaub!“ Der Rollstuhlfahrer arbeitet in einer Werkstatt und einer Bibliothek, seine Wohnung teilt er mit zwei Studierenden und einem anderen Burschen mit Unterstützungsbedarf in einer Integrativen Wohngemeinschaft. Die Studenten helfen bei den vielen Handgriffen des Alltags, beim Kochen und Wäschewaschen. Wohn- und Freizeitassistenten unterstützen Grübl beim Einkaufen und begleiten ihn in den Urlaub, heuer: eine Woche Italien. "Endlich habe ich mein selbstständiges Leben, meine eigene Wohnung, kann unterwegs sein, wie ich will“, sagt Grübl. Als Kind hat er in einem Heim gelebt. Das sei in Ordnung gewesen, aber jetzt möchte er Hausregeln endgültig hinter sich wissen.

Doch Grübls "ganz

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