Politiker am Millionenrad


Bilanz: Florian Klenk
Politik | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Seit einem halben Jahr tagt der U-Ausschuss. Nun geht es um mutmaßliche Bestechung durch Glücksspielfirmen

Zwischenstand aus dem Lokal VI des Nationalrats, wo seit einem halben Jahr der Korruptions-U-Ausschuss tagt. Die Erkenntnisse: Die Telekom versorgte das BZÖ mit bis zu 1,2 Millionen Euro. Bezahlt wurde über Scheinrechnungen an Parteiwerbeagenturen. Kassiert hat laut Telekom-Managern auch Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach. Er entschlägt sich der Aussage.

Auch die Baufirma Porr versorgte Freunde des damaligen Finanzministers Karl-Heinz Grasser mit Beraterverträgen, zur "politischen Landschaftspflege“, wie dies Ex-Porr-Chef Horst Pöchhacker ausdrückte. Bei der Einmietung von Finanz- und Justizbeamten in Porr-Häuser in Wien und Linz war diese Pflege nicht von Nachteil.

Gernot Rumpold, der Wahlkämpfe der FPÖ und später des BZÖ organisierte, verzichtete auf 700.000 Euro, die ihm die FPÖ schuldig war, just zu dem Zeitpunkt, als er sechs Millionen bei Eurofighter kassierte. Reichte

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