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Pressekolumne

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Wolfgang Fellner bringt uns die sensible Seite des Finanzministeriums näher: "Maria Fekter muss ständig Härte zeigen - doch sie selbst fühlt sich verletzlich“, schreibt Österreich am Wochenende. "Warum bin immer ich die Hexe?“, fragt "die resche Mitzi“ das Boulevardblatt. Die Antwort: "Obwohl Klosterschülerin und von Natur aus eher kokett, charmant, ladylike, machte sie politisch immer die Schmutzarbeit.“ Fekter, weiß Österreich, arbeitet nicht, sie "rackert, schuftet und hackelt“ sogar. "Jeder gut trainierte Mann würde an dieser Belastung zerbrechen - die Fekter steckt ihren Arbeitsmarathon weg, als wär nix.“ Trotzdem leide sie "an ihrem Image als, Massenvernichtungswaffe‘“.

Zur Sprengkraft gesellt sich die Doppelbelastung: "Die Mitzi pendelt jeden Freitagabend vollbepackt mit Akten heim, hat das Weekend für die Familie reserviert, kauft ein, kocht, ist Ehefrau.“ Wer derart viel ertragen muss, der verdient eine Therapiestunde bei Österreich.


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