Ohren auf

Lieder über die Liebe und andere Gfrasta

Sammelkritik: Wiener Lieder von gestern und heute

Gerhard Stöger | Feuilleton | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Für gewöhnlich erscheinen Coverversionen nach den Originalaufnahmen. Nicht so beim "Schokoladenwind“ von Martin Spengler & die foischn Wiener: In der Interpretation von Willi Resetarits war diese urwienerische Mischung aus Blues und Lebensfreude vor einigen Monaten bereits Teil des Stubnblues-Livealbums "Ois Offn“; auf Spenglers Debüt mit dem wunderbaren Titel "Die Liebe, da Dod und de aundan Gfrasta“ (Non Food Factory) bedankt sich der einstige Herr Ostbahn jetzt als Duettpartner.

Bei zwei der zwölf Lieder bedient sich der Wiener Liedermacher bei Rainer Maria Rilke, und auch in seinen eigenen Texten ist von den großen Dingen die Rede, vorrangig der Liebe und dem Tod eben. Spengler hat eine einfache und klare, dabei aber durchaus poetische Sprache, die musikalische Umsetzung seiner mit Kontrabass (Manuel Brunner), Ziehharmonika (Marie Theres Stickler) und einer zweiten Stimme (Manuela Diem) besetzten Band verbindet Wienerlied mit einer Ahnung von Soul.

Auch Agnes Palmisano führt

  303 Wörter       2 Minuten
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