Last Exit Konter — eine Zwischenbilanz


Johann Skocek
Stadtleben | aus FALTER 26/12 vom 27.06.2012

Euro 2012: Die Deutschen können nur an sich selbst scheitern und an Spanien

Deutschland wird von der Zwangsvorstellung eines Sommermärchens beherrscht. Kann leicht sein, dass es diesmal gutgeht und nicht wie bei der WM 2006 und 2010 im Halbfinale endet. Kein deutsches Medium, das dem Teamchef Jogi Löw nicht attestiert, alles richtig zu machen, einen "Hühnerstall von Eiern“ in der Hose zu tragen, wie der deutsche Exfußballmanager Reiner Calmund in einer ARD-Sendung formulierte. Weil Löw den Mut besaß, den mittelmäßigen Podolski raus und André Schürrle rein zu tun. Außerdem tauschte er das größte Talent des Landes, Marco Reus, für den müden Thomas Müller ein. Selbstverständlich hat es funktioniert (4:2), wie denn auch nicht gegen Griechen, die bloß am Kontern zu hindern gewesen wären. Aber selbst das haben die Deutschen nicht überzeugend erledigt. Wenn die Lückenhaftigkeit des deutschen Mannschaftsgewebes im Semifinale gegen die Italiener mit ihrem prinzipiell effizienten,

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